Universalsonnenuhr

D.-E.Liebscher, http://www.aip.de/~lie/, 10.4.2005

Sonnenuhren müssen im Normalfall für jede geographische Breite gesondert konstruiert werden. Dieses Blatt jedoch kann auf jeder geographischen Breite verwendet werden, solange die Höhe der Sonne über dem Horizont sich genügend stark mit der Tageszeit ändert. Der Schatten misst zunächst nur diese Höhe, die dann mit einem Nomogramm umgerechnet wird.

NICHT IN DIE SONNE SEHEN! Die Höhe der Sonne wird durch Beobachtung des Schatten des Oberkante in der Handfläche gemessen, nicht durch Anpeilen der Sonne! Wenn der Schatten der Oberkante ein Punkt wird und die Karte so gehalten wird, dass sie die Vertikale enthält, ist der Winkel abzulesen. Nun wird der ermittelte Winkel auf der oberen Skala aufgesucht und ein Lineal so angelegt, dass es auch durch den Punkt des Nomogramms geht, der sowohl dem Datum als auch der geografischen Breite entspricht. Auf der unteren Skala zeigt das Lineal dann die wahre Sonnenzeit, die nach Korrektur der geografischen Länge und der Zeitgleichung in die Zonenzeit umgerechnet werden kann.

Die Rückseite des Quadranten ist ein Höhenmesser: Hier wird neben dem Winkel die Höhe eines Gegenstands bezogen auf seine Entfernung ablesbar.

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